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IMC-Österreich
Ordinationskurs

25. 7. - 4. 8. 2008
(nur für alte Studenten)

Zu einem Zustand völliger geistiger Reinheit gelangen mit dem Licht vor sich gelangen –
In einen Ver-
tiefungszustand nach Belieben eintreten können– Den Inneren Frieden von Nibbana für sich selbst erfahren können –
All dies ist in
Ihrer Reichweite.

Sayagyi U Ba Khin



Lotus
IMC-Österreich:Kirschbaumblüte

Kursregeln

Die folgenden Regeln sind in Anlehnung an die von Sayagyi U Ba Khin eingeführten Instruktionen des Internationalen Meditationszentrums, Yangon, Myanmar (Rangun, Burma) verfasst.
1. Die Schulung in diesem Zentrum beruht auf drei grundlegenden Faktoren: auf Sïla (Sittlichkeit), Samadhi (Konzentration) und Pañña (Einsicht). Dies ist eine graduelle Schulung, eine graduelle Praxis, eine schrittweise Übung in Überstimmung mit den Anweisungen in der Visuddhimagga-Atthaka. Die Kursteilnehmer sollten dieser Technik durch Offenheit eine faire Chance geben, indem sie ein gewisses Maß an Vertrauen aufbringen und arbeiten, ohne Zweifel aufkommen zu lassen, weil sie sonst keinen Nutzen aus dieser Technik ziehen können.
2. Für die Kursdauer müssen dieKursteilnehmer alle anderen spirituellen Übungen und andere Praktiken aufgeben. Amulette, Ketten und Bänder, die im Zusammenhang mit anderen Praktiken stehen, dürfen nicht getragen werden und sollen den Kursorganisatoren für die Dauer des Kurses zur sicheren Aufbewahrung übergeben werden.
3. Das Einhalten des „Edlen Schweigens“ während der gesamten Dauer des Kurses ist hilfreich, um ein besseres Verständnis von Dhamma zu entwickeln.
4. Die Kursteilnehmer werden gebeten, während des täglichen Gesprächs mit dem Lehrer oder den Lehrern eine genaue Schilderung ihrer Erfahrungen zu geben. Dieses sogenannte „Checking“ findet mindestens einmal am Tag statt.
5. Die Kursteilnehmer sollten sich während des ganzen Tages an den vorgegebenen Zeitplan halten. Sie sollten jede Anstrengung unternehmen, zu den angegebenen Stunden am frühen Morgen und Abend zu meditieren, da diese Zeiten, während welcher geringe Ablenkungen herrschen, der Meditation besonders zuträglich sind. Die Studenten sollten sich vergegenwärtigen, dass sich in dieser Technik der Erfolg nur mit folgenden vier Qualitäten einstellt:
Chanda-Samadhi (Konzentration der Absicht);
Viriya-Samadhi (Konzentration der Energie);
Citta-Samadhi (Konzentration des Geistes);
Vimamsa-Samadhi (Konzentration der Untersuchung) zusammen mit Anstrengung und Willensenergie.
6. Das Ziel in dieser Meditation ist „Magga-Phala-Nibbana“, das sind die Pfad- und Fruchtzustände und vollkommene Erleuchtung. Unser Ziel ist der „Frieden von Nibbana für alle”. Wenn Meditationsstudenten also den weltlichen Nutzen „Lokiya” suchen, so können sie das Todlose nicht erlangen und dem Kreislauf der ständigen Wiedergeburten, dem Samsara, nicht entkommen.
7. Es wird geschätzt, wenn die Kursteilnehmer, diese seltene Gelegenheit zu meditieren, annehmen und besten Nutzen daraus ziehen würden.

Zeitplan

4:00 Aufstehen
4:15 Tee
4:30–5:30 Meditation
5:30–6:30 Dhammavortrag
6:30–8:00 Frühstück und Ruhepause
8:00–9:00 Gruppenmeditation
9:30–11:00 Checking und Meditation
11:00–13:00 Mittagessen und Ruhepause
13:00–13:45 Meditation
14:00–15:00 Gruppenmeditation
15:00–17:00 Meditation
17:00–18:00 Tee
18:00–18:45 Dhammavortrag
19:30–20:30 Gruppenmeditation
21:00 Nachtruhe