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Zu einem Zustand völliger geistiger Reinheit mit dem Licht vor sich gelangen –
In einen Ver-tiefungszustand
nach Belieben eintreten können– Den Inneren Frieden von Nibbana für sich selbst erfahren können –
All dies ist in
Ihrer Reichweite.

Sayagyi U Ba Khin



Lotus
IMC-Österreich:Kirschbaumblüte

Kursregeln: Anleitungen und Richtlinien

Die folgenden Regeln sind während eines Meditationskurses im Internationalen Meditationszentrum Österreich einzuhalten.
Diese Anweisungen wurden in Übereinstimmung mit jenen des Internationalen Meditationszentrums in Rangun (Myanmar) festgelegt, so wie Sayagyi U Ba Khin sie lehrte.

1. Die Übungen in diesem Meditationszentrum basieren auf drei wichtigen Grundlagen: Sila (Sittlichkeit), Samadhi (Konzentration) und Panna (Einsicht). Dies ist eine graduelle Übung, eine stufenweise Praxis die in Übereinstimmung mit den Anweisungen in der Visuddhimagga ist. Studenten die sich diesem Training unterziehen sollten unvoreingenommen sein und der Technik eine faire Chance geben, daher etwas Vertrauen haben und nicht mit Zweifel an die Arbeit gehen, da sie sonst nicht davon profitieren werden.

2. Während der Zeit des Kurses müssen die StudentInnen das Praktizieren von anderen spirituellen Techniken und Aktivitäten unterlassen. Studenten sollen keinen religiösen Schmuck mitbringen oder tragen und keine anderen religiösen Gegenstände mitbringen. Das gleiche gilt für Lesematerial jeglicher Sorte. Sollten neue Studenten solche Objekte mitbringen, dürfen sie diese auch nicht bei sich behalten und sollen sie zur Aufbewahrung dem Manager geben. Nach den 10 Tagen können sie sie wieder haben. Studenten werden auch gebeten ihre Handys auszuschalten.

3. Das Einhalten des Edlen Schweigens während der Übungszeit erweist sich als sehr profitabel und führt zu einem besseren Verständnis der Lehre. Das heißt, dass es unter den Studenten keine Gespräche geben soll. Mit dem Lehrer, dem Management und den Köchen dürfen die Studenten schon sprechen, wenn sie etwas brauchen. Es sollte während dem Kurs keinen Kontakt zwischen Männern und Frauen geben. Sogar am letzten Tag, wenn Studenten untereinander reden dürfen, sollten Paare es vermeiden private Konversationen zu haben, bis sie das Zentrum wieder verlassen haben.

4. Beim Gespräch mit dem Lehrer wird von den StudentInnen erwartet einen wahrheitsgetreuen und genauen Bericht von ihren Erfahrungen zu geben. Ein so genanntes „Checking“ gibt es mindestens einmal am Tag. Alle Studenten werden gebeten daran teilzunehmen.

5. Die StudentInnen sollen sich bewusst sein, dass mit dieser Technik Erfolg erst dann einsetzt wenn die vier folgenden Qualitäten (1) chanda-samadhi (Konzentration der Absicht), (2) virya-samadhi (Konzentration der Energie), (3) citta-samadhi (Konzentration des Bewusstseins) und (4) vimamsa-samadhi (Konzentration der Erforschung) in Kombination mit Anstrengung und Wille erfüllt werden.

6. Das Ziel, das man im Auge behalten sollte ist Magga-Phala- Nibbana, das ist der Weg, die Erfüllung und die volle Erleuchtung. Das heißt, dass StudentInnen die mit ihrer Meditation lokiya (weltliche) Vorteile verfolgen nicht den Zustand der Todlosigkeit erreichen werden und nicht aus dem Kreislauf von Samsara (Wiedergeburt) austreten werden.

7. Wir würden es sehr schätzen, wenn die StudentInnen die Gelegenheit in dieses Meditationszentrum zu kommen respektieren und dazu nützen würden die Meditationstechnik zu üben.

Zeitplan

4:00 Aufstehen
4:15 Tee
4:30–5:30 Meditation
5:30–6:30 Dhammavortrag
6:30–8:00 Frühstück und Ruhepause
8:00–9:00 Gruppenmeditation
9:30–11:00 Checking und Meditation
11:00–13:00 Mittagessen und Ruhepause
13:00–13:45 Meditation
14:00–15:00 Gruppenmeditation
15:00–17:00 Meditation
17:00–18:00 Tee
18:00–18:45 Dhammavortrag
19:30–20:30 Gruppenmeditation
21:00 Nachtruhe